Ursprung
Es handelt sich um eine sehr alte Rebsorte. Nach einer nicht
verifizierbaren Hypothese wurde sie zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert
angeblich von Zisterzienser-Mönchen aus Deutschland oder
Frankreich über den Jakobsweg nach Galicien gebracht.
Eigenschaften
Die früh bis mittel reifende Rebe ist anfällig gegen beide Mehltauarten
und besonders gegen Milben, jedoch widerstandsfähig gegen Trockenheit
und Hitze und deshalb für trockene Böden ausgezeichnet geeignet.
Sie erbringt alkoholreiche Weißweine mit Aromen nach Akazie und Linde.
Anbauflächen
In Spanien ist die Sorte unter dem Namen Albariño vor allem im
Bereich Rías Baixas vertreten und belegt hier insgesamt 5.393 Hektar Rebfläche.